Presseinformation

07.08.2019

wobra mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Oberbürgermeister Steffen Scheller: „Die wobra ist ein Motor der Stadtentwicklung“

 

Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg an der Havel mbH (wobra) wurde heute von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und den Vertretern der Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen e.V.  Dr. Wolfgang Schönfelder und Kathrin Mölneck mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Steffen Scheller gratuliert dem wobra-Geschäftsführer Stephan Falk zu dieser Auszeichnung und sagte: „Die wobra hat mit viel Engagement und Initiative angepackt und das Projekt „Neuer Campus. Neues Zuhause.“ Erfolgreich umgesetzt. Mit dem Fokus auf studentisches Wohnen hat es die wobra möglich gemacht, kurzfristige Mietverhältnisse zu begründen und damit den Weg für andere geebnet.“

Die wobra hat in der Wilhelmsdorfer Straße 75 ein von Leerstand betroffenes viergeschossiges Gebäude komplett saniert und in Wohnungen für Studierende umgewandelt. Gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und dem Städtischen Klinikum wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet, um den Studierenden attraktive Wohnungen in Bahnhofs- und Zentrumsnähe mit Internethighspeed anzubieten. Auf 800 qm Grundfläche sind acht Dreiraum- und drei Zweiraumwohnungen mit jeweils zwei Bädern und modernen Küchen entstanden.

Das Nutzungskonzept wurde so optimiert, dass in der vorlesungsfreien Zeit eine Zwischenvermietung der Dreiraumwohnungen an neu angeworbenen Pflegekräften erfolgen kann. Dies war nur durch einen Generalmietvertrag mit dem Städtischen Klinikum möglich.

Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme beliefen sich auf rund 1,1 Mio. Euro, die die wobra über die Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB finanzierte.

 

Qualitätssiegel

Das Qualitätssiegel geht an brandenburgische Wohnungsunternehmen, deren Wohnungsbestände in besonderem Maße dem demografischen Wandel und der Sicherung guten und bezahlbaren Wohnraums Rechnung tragen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beiträge zu einer nachhaltigen Stadterneuerung. Nur Projekte, die strengen Kriterien wie z.B. der soziale Nutzen für die Mieter und für die Stadt, Zukunftsfähigkeit des Projektes genügen, erhalten die Auszeichnung der BBU.